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[2015-11-05 09:35:18] #Id: 13386 | View: 29641

Assassins Creed: Syndicate

Dieses Jahr entführt uns Assassins Creed (AC) ins viktorianische London. Business as usual? Nicht ganz!

Eine große Neuerung in Syndicate ist, dass es zum ersten Mal zwei spielbare Charaktere zur Auswahl gibt. Die Zwillinge Jacob und Evie Frye sind nämlich nicht nur vom Charakter her verschieden, sondern teilen auch nicht alle Fähigkeiten. Spielerisch sind sie im Großen und Ganzen aber nicht komplett unterschiedlich. Beide können sowohl gut kämpfen als auch gut schleichen.
Von den Charakterzügen her ist Evie eher der klassische Assassine. Sie versucht alte Artefakte zu finden und dabei Gegner möglichst unbemerkt auszuschalten. Auch in der Handlung wirkt sie eher rationaler und versucht, Probleme überlegt anzugehen.
Jacob geht lieber mit dem Kopf durch die Wand. Er gründet lieber eine Gang um den Antagonisten zu überwinden. Zwar kann er auch gut schleichen, allerdings sind seine späteren Fähigkeiten eher auf die offene Konfrontation ausgelegt. Trotz verschmitztem Lächeln und lockeren Sprüchen ist er aber nicht unsympathisch. Auch die kleinen geschwisterlichen Sticheleien wirken sehr glaubhaft. Leider hat Jacob, vor allem gegen Ende, spürbar mehr Screentime in der Haupthandlung. Trotzdem habe ich am Ende doch deutlich mehr Zeit mit Evie verbracht. Man kann nämlich fast jederzeit den Charakter wechseln. Nur die Hauptmissionen lassen dem Spieler keine Wahl. In den Nebenmissionen habe ich aber fast nur Evie gespielt, weil sie mir doch ein bisschen sympathischer war.

Die Nebenmissionen setzen sich zusammen aus Events, Gebietseroberungen und eher klassischen Aufträgen. Zu Events zählen Dinge wie Wagenrennen, ein Fight-Club oder Diebstähle. Bei den Gebietseroberungen gibt es vier verschiedene Ziele. Einerseits muss man Gegner entführen oder töten, des Weiteren gilt es Kinder aus Fabriken zu befreien oder kleine Festungen von Gegnern zu räumen. Hat man ein Ziel erfüllt, fällt ein Teil von London unter die Kontrolle der eigenen Gang. Hat man alle Gebiete in einem Territorium erobert, kann man sich den Stadtteil durch einen offenen Straßenkampf komplett aneignen. Diese Gebietseroberungen werden leider mit der Zeit ein bisschen eintönig. Dafür sind sie meistens in wenigen Minuten erledigt.
Zu guter Letzt gibt es klassische Nebenmissionen - hier trifft man auf bekannte Persönlichkeiten à la Dickens, Darwin und Marx. Diese wirken teilweise ein bisschen wie Karikaturen. Das stört aber im gegebenen Kontext überhaupt nicht.

In Sachen Gameplay ist die größte Neuerung eine Art Enterhaken. Mit diesem kann man wie Batman sehr schnell Gebäude erklimmen. Außerdem kann man über sehr weite Strecken ein Seil spannen. Das ist sehr angenehm, weil man nicht zurück zum Boden muss, um eine größere Kreuzung auf Dach-Höhe zu überwinden. Sehr gut funktioniert es auch, Gegner von oben auszuschalten um dann schnell wieder auf den Dächern Schutz zu finden. Der Enterhaken wurde sehr gut umgesetzt und ist sehr verlässlich. Diese eher kleine Neuerung wirkt sich so stark aus, weil die Steuerung beim Klettern nach wie vor ein Problem ist. Die erste Spielstunde ohne den Haken hat mich an Unity zurückerinnert. Das Grauen vor dem Kampf gegen die Steuerung hat bei Syndicate keinen guten Ersteindruck hinterlassen. Je weiter man allerdings im Spiel kommt, umso besser wird es. Mit den späteren Fähigkeiten wird man aber sehr mächtig und kann mit Syndicate sehr viel Spaß haben.

Grafisch ist Syndicate wie fast jedes AC sehr gut geworden. Das viktorianische London - samt Sehenswürdigkeiten - ist, wie die Städte in den Vorgängern, sehr gut eingefangen worden. Die Straßen sind sehr belebt, es sind sehr viele Pferdekutschen unterwegs und man stößt praktisch nie auf matschige Texturen. Außerdem lief die von uns getestete PS4-Version sehr flüssig. Dafür wird man vor dem eigentlichen Spielen immer mit recht langen Ladezeiten konfrontiert.
Besonders gut hat mir die musikalische Untermalung gefallen. Der Komponist Austin Wintory hat schon den Score für Journey und The Banner Saga gemacht. Die Musik untermalt das Setting hervorragend und immer wieder ist mir aufgefallen, wie gut sie sich an Situationen anpasst.

Die Handlung in der Gegenwart wird auf ein paar vorgerenderte Cut-Scenes reduziert. Das empfand ich als sehr angenehm, weil dadurch der Spielfluss nicht so stark unterbrochen wird und man sich auf die Abenteuer der Zwillinge konzentrieren kann. Die Story der Vergangenheit wurde auch deutlich durchschaubarer aufgemacht. Das Ende war ein bisschen enttäuschend, hier will ich aber nichts vorwegnehmen. Dazu möchte ich nur festhalten, dass es den Spielspaß nicht getrübt hat.

Titel, die jährlich erscheinen, müssen oftmals jedes Jahr die gleiche Kritik über sich ergehen lassen. Nachdem mir das letztjährige Assassins Creed Unity nicht gefallen hat, stand ich Syndicate besonders kritisch gegenüber. Umso erfreuter war ich dann, als es mir doch viel Freude bereitet hat.

+ Charaktere
+ Spielwelt
+ Musik
+ Enterhaken
- leider wieder die Steuerung
4/5

Ubisoft
PS4, Xbox One, PC (Mitte November)
USK 16 

[upd. 2015-11-05 09:34:15::122(AEc)]
[upd. 2015-11-11 22:41:56::121(SSh)]

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Assassins Creed: Syndicate

Dieses Jahr entführt uns Assassins Creed (AC) ins viktorianische London. Business as usual? Nicht ganz!

Eine große Neuerung in Syndicate ist, dass es zum ersten Mal zwei spielbare Charaktere zur Auswahl gibt. Die Zwillinge Jacob und Evie Frye sind nämlich nicht nur vom Charakter her verschieden, sondern teilen auch nicht alle Fähigkeiten. Spielerisch sind sie im Großen und Ganzen aber nicht komplett unterschiedlich. Beide können sowohl gut kämpfen als auch gut schleichen.
Von den Charakterzügen her ist Evie eher der klassische Assassine. Sie versucht alte Artefakte zu finden und dabei Gegner möglichst unbemerkt auszuschalten. Auch in der Handlung wirkt sie eher rationaler und versucht, Probleme überlegt anzugehen.
Jacob geht lieber mit dem Kopf durch die Wand. Er gründet lieber eine Gang um den Antagonisten zu überwinden. Zwar kann er auch gut schleichen, allerdings sind seine späteren Fähigkeiten eher auf die offene Konfrontation ausgelegt. Trotz verschmitztem Lächeln und lockeren Sprüchen ist er aber nicht unsympathisch. Auch die kleinen geschwisterlichen Sticheleien wirken sehr glaubhaft. Leider hat Jacob, vor allem gegen Ende, spürbar mehr Screentime in der Haupthandlung. Trotzdem habe ich am Ende doch deutlich mehr Zeit mit Evie verbracht. Man kann nämlich fast jederzeit den Charakter wechseln. Nur die Hauptmissionen lassen dem Spieler keine Wahl. In den Nebenmissionen habe ich aber fast nur Evie gespielt, weil sie mir doch ein bisschen sympathischer war.

Die Nebenmissionen setzen sich zusammen aus Events, Gebietseroberungen und eher klassischen Aufträgen. Zu Events zählen Dinge wie Wagenrennen, ein Fight-Club oder Diebstähle. Bei den Gebietseroberungen gibt es vier verschiedene Ziele. Einerseits muss man Gegner entführen oder töten, des Weiteren gilt es Kinder aus Fabriken zu befreien oder kleine Festungen von Gegnern zu räumen. Hat man ein Ziel erfüllt, fällt ein Teil von London unter die Kontrolle der eigenen Gang. Hat man alle Gebiete in einem Territorium erobert, kann man sich den Stadtteil durch einen offenen Straßenkampf komplett aneignen. Diese Gebietseroberungen werden leider mit der Zeit ein bisschen eintönig. Dafür sind sie meistens in wenigen Minuten erledigt.
Zu guter Letzt gibt es klassische Nebenmissionen - hier trifft man auf bekannte Persönlichkeiten à la Dickens, Darwin und Marx. Diese wirken teilweise ein bisschen wie Karikaturen. Das stört aber im gegebenen Kontext überhaupt nicht.

In Sachen Gameplay ist die größte Neuerung eine Art Enterhaken. Mit diesem kann man wie Batman sehr schnell Gebäude erklimmen. Außerdem kann man über sehr weite Strecken ein Seil spannen. Das ist sehr angenehm, weil man nicht zurück zum Boden muss, um eine größere Kreuzung auf Dach-Höhe zu überwinden. Sehr gut funktioniert es auch, Gegner von oben auszuschalten um dann schnell wieder auf den Dächern Schutz zu finden. Der Enterhaken wurde sehr gut umgesetzt und ist sehr verlässlich. Diese eher kleine Neuerung wirkt sich so stark aus, weil die Steuerung beim Klettern nach wie vor ein Problem ist. Die erste Spielstunde ohne den Haken hat mich an Unity zurückerinnert. Das Grauen vor dem Kampf gegen die Steuerung hat bei Syndicate keinen guten Ersteindruck hinterlassen. Je weiter man allerdings im Spiel kommt, umso besser wird es. Mit den späteren Fähigkeiten wird man aber sehr mächtig und kann mit Syndicate sehr viel Spaß haben.

Grafisch ist Syndicate wie fast jedes AC sehr gut geworden. Das viktorianische London - samt Sehenswürdigkeiten - ist, wie die Städte in den Vorgängern, sehr gut eingefangen worden. Die Straßen sind sehr belebt, es sind sehr viele Pferdekutschen unterwegs und man stößt praktisch nie auf matschige Texturen. Außerdem lief die von uns getestete PS4-Version sehr flüssig. Dafür wird man vor dem eigentlichen Spielen immer mit recht langen Ladezeiten konfrontiert.
Besonders gut hat mir die musikalische Untermalung gefallen. Der Komponist Austin Wintory hat schon den Score für Journey und The Banner Saga gemacht. Die Musik untermalt das Setting hervorragend und immer wieder ist mir aufgefallen, wie gut sie sich an Situationen anpasst.

Die Handlung in der Gegenwart wird auf ein paar vorgerenderte Cut-Scenes reduziert. Das empfand ich als sehr angenehm, weil dadurch der Spielfluss nicht so stark unterbrochen wird und man sich auf die Abenteuer der Zwillinge konzentrieren kann. Die Story der Vergangenheit wurde auch deutlich durchschaubarer aufgemacht. Das Ende war ein bisschen enttäuschend, hier will ich aber nichts vorwegnehmen. Dazu möchte ich nur festhalten, dass es den Spielspaß nicht getrübt hat.

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4/5

Ubisoft
PS4, Xbox One, PC (Mitte November)
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[upd. 2015-11-05 09:34:15::122(AEc)]
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