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[2017-12-03 14:07:43] #Id: 14729 | View: 177

Anybody Out There Dead City

Viele unserer Leser kennen wahrscheinlich Adventure Romane. Dort mussten wir nach dem lesen kurzer Passagen Entscheidungen treffen, diese wirkten sich auf die weitere Handlung aus. Häufiges quer durch den Roman blättern und viele Konsequenzen später konnte das Spiel mitunter auch ein vorzeitiges Ende nehmen. Eine Art von Spiel, die in die Jahre gekommen wirkt – jetzt aber quasi auf Smartphones und Smartwatches ein Revival feiert.

Unter Android und iOS erfreuen sich Text-Adventures aktuell größter Beliebtheit. Den großen Durchbruch feierte Lifeline, mittlerweile sind viele Fortsetzungen erschienen. One Button Travel konnte sogar den deutschen Computerspielepreis gewinnen – und wir hatten die Entwickler im GeekTalk im Interview – jetzt gibt es mit Anybody Out There: Dead City eine neues Studio aus Deutschland namens Headup Games, das sich dieses Genres annimmt.

Handlung

Die Handlung nimmt wie üblich Fahrt auf – wir starten die App und bekommen die erste Nachricht präsentiert. Ein Unbekannter schreibt uns an und erzählt uns von seiner Geschichte. Wir als Spieler sollen ihm helfen und haben direkten Einfluß auf seine Entscheidungen – müssen damit aber auch die Konsequenzen indirekt tragen. Im Fall von Anybody Out There: Dead City werden wir in die Zombieapokalypse versetzt und müssen den Spieler durch eine Welt voller Untoter manövrieren. Schnell stoßen wir auf militärische Einheiten, die letztlich aber auch unsere Gegner sind und nicht wirklich als Freund und Helfer agieren. Immer tiefer tauchen wir in die Verstrickungen des Militärs ein, während uns die Zombies nach dem Leben trachten.


Umsetzung

Freilich – neu ist die Story nicht. Dank Erfolgsserien wie “The Walking Dead” sind Zombies aktuell in aller Munde – zumindest sieht es in unserer Realität so aus. Unsere Gegenseite mit dem asexuellen Namen Sam dürfte noch nie etwas von Zombies gehört haben und verhält sich dementsprechend arglos bis dämlich. Hier bricht bereits das erste mal die Narration, viele Entscheidungen sind für Zombieprofis völlig naheliegend, hier nervt Sams Unwissenheit ungemein. Zum Glück sind Zombies nicht all zu lange ein Thema, viel mehr rücken familiäre Geschichten und die Verwicklungen des Militärs in den Fordergrund. Dennoch verläuft die Handlung größtenteils ohne Schnörkel und ist zu jeder Zeit ziemlich vorhersehbar. Was in anderen Titeln verkraftbar sein mag, ist hier das KO Kriterium. Wie alle Spiele dieser Art verzichtet Anybody Out There: Dead City auf jegliche Art von Grafik und Darstellung. Zusätzliche Kniffe gibt es nur wenige – nur einmal sind wir angehalten, außerhalb des Spiels etwas erledigen zu müssen, ebenso gibt es keine Bilder.

Trotz der vorhersehbaren Story ist es natürlich möglich zu sterben. In der Regel ist daran natürlich das Unvermögen des Spielers bzw. eine falsche Entscheidung schuld, ab und an bietet der Titel hier aber kaum nachvollziehbare Konsequenzen. Oft wirken beide Entscheidungsvarianten nicht empfehlenswert – und es gibt immer nur zwei Alternativen. Dies ist allerdings ein Problem, das im ganzen Genre so vorhanden ist, Anybody Out There: Dead City sticht hier nicht negativ heraus. Neu sind die Zusammenfassungen am Ende des Tages – dort erfahren wir, wie wir uns im Vergleich zu anderen Spielern verhalten haben. Ähnliche Funktionen gibt es sonst nur in größeren Adventures wie beispielsweise allen Umsetzungen von Telltale – eine sehr motivierende Abwechslung. Technisch gibt es einen großen Kritikpunkt: Das Adventure ist nicht rein auf der Apple Watch spielbar. Derartige Titel bieten sich vor allem dort besonders an, ein Zeitzeichen, das sowohl Lifeline als auch One Button Travel damals richtig verstanden hatten.

Fazit

Anybody Out There: Dead City ist ein gelungenes Text-Adventure für das Smartphone mit einem zwar sehr ausgeschlachteten, aber spannenden Setting. Erzähltechnisch gibt es einige Schwächen und leider fehlt eine Smartwatch Umsetzung, dennoch bot mir der Titel einige Tage gute Unterhaltung. Am Ende jedes Spieltages gibt es eine gute Zusammenfassung und interessante Vergleiche zum Rest der Spielerschaft, die das Gameplay gekonnt auflockert und zudem noch einen leichten Einblick in alternative Handlungsstränge bietet.

[upd. 2017-12-03 14:07:35::31(STr)]

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Anybody Out There Dead City

Viele unserer Leser kennen wahrscheinlich Adventure Romane. Dort mussten wir nach dem lesen kurzer Passagen Entscheidungen treffen, diese wirkten sich auf die weitere Handlung aus. Häufiges quer durch den Roman blättern und viele Konsequenzen später konnte das Spiel mitunter auch ein vorzeitiges Ende nehmen. Eine Art von Spiel, die in die Jahre gekommen wirkt – jetzt aber quasi auf Smartphones und Smartwatches ein Revival feiert.

Unter Android und iOS erfreuen sich Text-Adventures aktuell größter Beliebtheit. Den großen Durchbruch feierte Lifeline, mittlerweile sind viele Fortsetzungen erschienen. One Button Travel konnte sogar den deutschen Computerspielepreis gewinnen – und wir hatten die Entwickler im GeekTalk im Interview – jetzt gibt es mit Anybody Out There: Dead City eine neues Studio aus Deutschland namens Headup Games, das sich dieses Genres annimmt.

Handlung

Die Handlung nimmt wie üblich Fahrt auf – wir starten die App und bekommen die erste Nachricht präsentiert. Ein Unbekannter schreibt uns an und erzählt uns von seiner Geschichte. Wir als Spieler sollen ihm helfen und haben direkten Einfluß auf seine Entscheidungen – müssen damit aber auch die Konsequenzen indirekt tragen. Im Fall von Anybody Out There: Dead City werden wir in die Zombieapokalypse versetzt und müssen den Spieler durch eine Welt voller Untoter manövrieren. Schnell stoßen wir auf militärische Einheiten, die letztlich aber auch unsere Gegner sind und nicht wirklich als Freund und Helfer agieren. Immer tiefer tauchen wir in die Verstrickungen des Militärs ein, während uns die Zombies nach dem Leben trachten.


Umsetzung

Freilich – neu ist die Story nicht. Dank Erfolgsserien wie “The Walking Dead” sind Zombies aktuell in aller Munde – zumindest sieht es in unserer Realität so aus. Unsere Gegenseite mit dem asexuellen Namen Sam dürfte noch nie etwas von Zombies gehört haben und verhält sich dementsprechend arglos bis dämlich. Hier bricht bereits das erste mal die Narration, viele Entscheidungen sind für Zombieprofis völlig naheliegend, hier nervt Sams Unwissenheit ungemein. Zum Glück sind Zombies nicht all zu lange ein Thema, viel mehr rücken familiäre Geschichten und die Verwicklungen des Militärs in den Fordergrund. Dennoch verläuft die Handlung größtenteils ohne Schnörkel und ist zu jeder Zeit ziemlich vorhersehbar. Was in anderen Titeln verkraftbar sein mag, ist hier das KO Kriterium. Wie alle Spiele dieser Art verzichtet Anybody Out There: Dead City auf jegliche Art von Grafik und Darstellung. Zusätzliche Kniffe gibt es nur wenige – nur einmal sind wir angehalten, außerhalb des Spiels etwas erledigen zu müssen, ebenso gibt es keine Bilder.

Trotz der vorhersehbaren Story ist es natürlich möglich zu sterben. In der Regel ist daran natürlich das Unvermögen des Spielers bzw. eine falsche Entscheidung schuld, ab und an bietet der Titel hier aber kaum nachvollziehbare Konsequenzen. Oft wirken beide Entscheidungsvarianten nicht empfehlenswert – und es gibt immer nur zwei Alternativen. Dies ist allerdings ein Problem, das im ganzen Genre so vorhanden ist, Anybody Out There: Dead City sticht hier nicht negativ heraus. Neu sind die Zusammenfassungen am Ende des Tages – dort erfahren wir, wie wir uns im Vergleich zu anderen Spielern verhalten haben. Ähnliche Funktionen gibt es sonst nur in größeren Adventures wie beispielsweise allen Umsetzungen von Telltale – eine sehr motivierende Abwechslung. Technisch gibt es einen großen Kritikpunkt: Das Adventure ist nicht rein auf der Apple Watch spielbar. Derartige Titel bieten sich vor allem dort besonders an, ein Zeitzeichen, das sowohl Lifeline als auch One Button Travel damals richtig verstanden hatten.

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Anybody Out There: Dead City ist ein gelungenes Text-Adventure für das Smartphone mit einem zwar sehr ausgeschlachteten, aber spannenden Setting. Erzähltechnisch gibt es einige Schwächen und leider fehlt eine Smartwatch Umsetzung, dennoch bot mir der Titel einige Tage gute Unterhaltung. Am Ende jedes Spieltages gibt es eine gute Zusammenfassung und interessante Vergleiche zum Rest der Spielerschaft, die das Gameplay gekonnt auflockert und zudem noch einen leichten Einblick in alternative Handlungsstränge bietet.

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