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SpielxPress-Test

[2017-11-13 19:39:36] #Id: 14733 | View: 1100

1–2-Switch​

Passend zum Release der Nintendo Switch veröffentlichte der Hersteller auch eine eigene Minispielesammlung. Auf dem Cover sind zwei Cowboys mit den neuen Joy-Cons abgebildet - passend heißt die Sammlung "1–2-Switch"

Was der Wii ihr «Wii Sports» und der Wii U ihr «Nintendo Land» war, stellt nun «1–2-Switch» für den neuesten Streich von Nintendo dar. Die Sammlung soll die Potentiale der Konsole, oder viel mehr der neuen Controller, zeigen.



Insgesamt gibt es 28 verschiedene Spiele, vom, in die Kritik geratenen, Kühe melken über das Raten von Kugeln in einer geschloßenen Box bishin zu Tanzaufgaben. Jedes Spiel wird mit einem schön gestalteten Einführungsvideo erst einmal erklärt. So ansehnlich die Videos auch sein mögen - letzten Endes sind sie zum Glück völlig sinnlos. Alle Minispiele sind sehr intuitiv und erklären sich durch Learning by Doing von alleine.

Grundsätzlich stehen sich die Spieler permanent gegenüber und blicken sich an. Die Konsole steht seitlich, abgewandt, und zeigt nur die Einführung und die Ergebnisse an. Alle Spiele können aber auch alleine gespielt werden.

In unserem Test machten sich vor allem Geschicklichkeitsspiele am besten. Hier überzeugt einerseits das sensationelle Rumple Feature, andererseits kann die Joy-Con durch ihre überraschende Genauigkeit glänzen. Spiele, die eine gewisse Reaktionsgeschwindigkeit oder Feedback voraussetzen, funktionieren hingegen weniger gut, beispielsweise Baseball oder das Abfangen eines Samuraischwertes über dem Kopf mit den bloßen Händen. Hier kommt das haitische Feedback konsequent, gleichmäßig, zu spät. Zwar gewöhnt sich der Spieler schnell an diesen Versatz, dennoch stößt der Controller hier merklich an seine Grenzen.

Übergreifende Spielmodi fehlen weitgehend. Im Teamspiel darf der Sieger nach jedem gewonnen Spiel würfeln und löst so das nächste Spiel aus. Wer letztlich als erstes die Ziellinie erreicht, gewinnt. Im Modus Spielzeit werden die Spiele zufällig ausgewählt. Eigene Playlists sind nicht möglich. Auch der Schwierigkeitsgrad kann nicht angepasst werden, genauso wenig ist es möglich die Spielzeit zu variieren.

Fazit

«1–2-Switch» ist und bleibt eine Minispielsammlung, die letztlich eigentlich der Nintendo Switch (kostenfrei) beiliegen hätte müssen. Die Spiele sind kurzweilig und könnten auf einer Party für ein paar Stunden Spielspaß sorgen, letztlich handelt es sich aber nur um eine liebevolle Techdemo und nicht um ein wirklich ausgewachsenes Vollpreisspiel. Eine Erkenntnis die Nintendo (spät aber doch) gehabt haben dürfte, kurz vor dem Release sank der gehandelte Preis gegenüber dem UVP enorm.

[upd. 2017-11-13 19:39:21::31(STr)]

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1–2-Switch​

Passend zum Release der Nintendo Switch veröffentlichte der Hersteller auch eine eigene Minispielesammlung. Auf dem Cover sind zwei Cowboys mit den neuen Joy-Cons abgebildet - passend heißt die Sammlung "1–2-Switch"

Was der Wii ihr «Wii Sports» und der Wii U ihr «Nintendo Land» war, stellt nun «1–2-Switch» für den neuesten Streich von Nintendo dar. Die Sammlung soll die Potentiale der Konsole, oder viel mehr der neuen Controller, zeigen.



Insgesamt gibt es 28 verschiedene Spiele, vom, in die Kritik geratenen, Kühe melken über das Raten von Kugeln in einer geschloßenen Box bishin zu Tanzaufgaben. Jedes Spiel wird mit einem schön gestalteten Einführungsvideo erst einmal erklärt. So ansehnlich die Videos auch sein mögen - letzten Endes sind sie zum Glück völlig sinnlos. Alle Minispiele sind sehr intuitiv und erklären sich durch Learning by Doing von alleine.

Grundsätzlich stehen sich die Spieler permanent gegenüber und blicken sich an. Die Konsole steht seitlich, abgewandt, und zeigt nur die Einführung und die Ergebnisse an. Alle Spiele können aber auch alleine gespielt werden.

In unserem Test machten sich vor allem Geschicklichkeitsspiele am besten. Hier überzeugt einerseits das sensationelle Rumple Feature, andererseits kann die Joy-Con durch ihre überraschende Genauigkeit glänzen. Spiele, die eine gewisse Reaktionsgeschwindigkeit oder Feedback voraussetzen, funktionieren hingegen weniger gut, beispielsweise Baseball oder das Abfangen eines Samuraischwertes über dem Kopf mit den bloßen Händen. Hier kommt das haitische Feedback konsequent, gleichmäßig, zu spät. Zwar gewöhnt sich der Spieler schnell an diesen Versatz, dennoch stößt der Controller hier merklich an seine Grenzen.

Übergreifende Spielmodi fehlen weitgehend. Im Teamspiel darf der Sieger nach jedem gewonnen Spiel würfeln und löst so das nächste Spiel aus. Wer letztlich als erstes die Ziellinie erreicht, gewinnt. Im Modus Spielzeit werden die Spiele zufällig ausgewählt. Eigene Playlists sind nicht möglich. Auch der Schwierigkeitsgrad kann nicht angepasst werden, genauso wenig ist es möglich die Spielzeit zu variieren.

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«1–2-Switch» ist und bleibt eine Minispielsammlung, die letztlich eigentlich der Nintendo Switch (kostenfrei) beiliegen hätte müssen. Die Spiele sind kurzweilig und könnten auf einer Party für ein paar Stunden Spielspaß sorgen, letztlich handelt es sich aber nur um eine liebevolle Techdemo und nicht um ein wirklich ausgewachsenes Vollpreisspiel. Eine Erkenntnis die Nintendo (spät aber doch) gehabt haben dürfte, kurz vor dem Release sank der gehandelte Preis gegenüber dem UVP enorm.

[upd. 2017-11-13 19:39:21::31(STr)]

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